Standort / Ausstattung:
Das im Verselbstständigungskonzept eingebettete Jugendwohnen bietet in den Häusern 5, 12 und 13 insgesamt 30 Plätze.


Die Häuser sind konzeptionell durchdacht, jugendlichen Erfordernissen entsprechend renoviert, ansprechend gestaltet und ausgebaut. Einzel- und Wohnzimmer, Wohnküchen, „weibliche" und männliche" Badezimmer, Büros, Funktionsräume, Fernseh- und Playstationräume, Hantelturm, Internet + PC, Kicker und Billardtisch, Teestube, Wohngemeinschaften, „die Bühne" sorgen in farbiger Abwechslung für ein jugendkulturelles Ambiente.


Im Garten des Hauses 5 befindet sich eine „Babajaga", die als Treffpunkt und Teestube der „Dorfjugend" benutzt wird. Im Garten des Hauses 12 ist ein Beachvolleyballfeld eingerichtet.


Platzzahl: 30


Zielgruppe:
Aufgenommen werden Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr, die bisher

  • in ihrer Herkunfts, (Kinderdorf) Pflegefamilie oder einer anderen Wohngruppe lebten und
  • geplant oder durch eine Krisensituation
  • für einen überschaubaren Zeitraum, einen neuen, geeignete(re)n Betreuungsrahmen für pubertäre Ich Bezogenheit, Selbst- und Beziehungserfahrung, Selbstbestimmung u.a.m. brauchen. Mädchen/ junge Frauen mit Missbrauchserfahrung (vermutet oder erwiesen) können erstmals auch geschützt (räumlich und personell) untergebracht werden.

In Ausnahmefällen kann auch § 35a KJHG Rechtsgrundlage der Unterbringung in den Kinder- und Jugendwohngruppen
sein.

Pädagogisches Konzept:
Individualisieren sich mit zunehmenden Alter jugendliche Lebens- und Bedürfnislagen, prägen sich Charakter und Entwicklung immer stärker individuell, sollten Hilfesettings dafür verstärkt Raum und Möglichkeit geben. Die räumliche Verbindung der beiden Häuser 12 und 13, die („reine") Wohngruppe in Haus 5 in Kombination mit den Appartements in der Bahnhofstraße ergeben eine Vervielfältigung/ Individualisierung der Betreuung entsprechend der Bedarfe.

Die gemeinsame und verbindliche Hausordnung, faire Umgangsregeln, gesetzte Gruppenrituale strukturieren den Alltag, geben Halt und regeln das Miteinander. Jeder Jugendliche bewohnt entweder ein eigenes Zimmer, ist Mitglied einer Wohngemeinschaft oder bewohnt ein Appartement im Haus.


Durch die ErzieherInnen werden sie individuell und altersgemäß an die persönliche Gestaltung der äume herangeführt. Vorlieben und Vorstellungen der Jugendlichen werden erfragt und nach Beratung m Hinblick auf Zweckmäßigkeit und Ästhetik umgesetzt.


Praxisberatung:
Ines Wiebusch
Tel. 0 52 63 / 94 71 18
E-Mail: ines.wiebusch@wekido.de



 

 

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Kinderdorfs Lipperland

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