Standort / Ausstattung:
Das umgebaute Familienhaus am Rande des Kinderdorfs, in der Pestalozzistraße 4, mit Zimmern verschiedener Größe, groß und weitläufig, klein und kuschelig, kind-/ jugendgerecht und individuell ausgestattet, vermittelt den Einruck eines landschaftlich schön gelegenen Kinderhotels und bietet 9 Plätze für die Neuankömmlinge.


Platzzahl: 9


Zielgruppe:
Die Aufnahmegruppe qualifiziert den einrichtungsinternen Aufnahmeprozess, die Zusammenarbeit von Kostenträgern, Sorgeberechtigten und Einrichtung bezüglich der Feststellung des individuellen Hilfebedarfs der Kinder/ Jugendlichen, ihrer Information, Partizipation und Stärkung der Eigenmotivation.


Alle Kinder/ Jugendlichen bis zum 12. Lebensjahr, über deren Aufnahme im Vorfeld entschieden wurde, werden zunächst in diese Gruppe aufgenommen. Die Aufnahmegruppe hat im Einzelnen folgende Funktionen:

  • die derzeitige Lebenssituation und den Entwicklungsstand des Kindes/ Jugendlichen abzuklären
  • ein umfassendes und möglichst genaues Bild von der Persönlichkeit des Kindes/ Jugendlichen zu zeichnen
  • die geeignete Form und Perspektive der Fremdunterbringung abzuleiten, das Kind/ den Jugendlichen auf die neue Lebenssituation vorzubereiten.

Pädagogisches Konzept:
Fremdunterbringung stellt für das Kind/ den Jugendlichen eine besondere Lebens-/ Ausnahmesituation dar. Der Aufenthalt in der Aufnahmegruppe sollte daher eng begrenzt und mit einer Sinnstiftung versehen sein, die eher natürlich und emotional positiv besetzt ist. Das Kind/ der Jugendliche muss erleben, dass es/er (altersgemäß) in die Gestaltung seines weiteren Lebens einbezogen wird, dass es/ er seine Wünsche und Haltungen äußern kann und dass sie respektiert werden. Nur so kann erreicht werden, dass das Kind/ der Jugendliche „bereit wird/ ist", sich wirklich auf einen neuen Lebensort, eine neue -situation und -perspektive und neue Menschen einzulassen.

Pädagoginnen mit hohem fachlichen Niveau, persönlicher Autonomie und Souveränität, hoher Achtung der Persönlichkeit und Würde des Kindes/ Jugendlichen, Frustrationstoleranz und Sensibilität arbeiten mit den Angehörigen des Herkunfts- und Zukunftssystems und den MitarbeiterInnen des Jugendamtes zusammen. Sie halten Kontakt, vermitteln und vernetzen Informationen, Erkenntnisse und Interessen übernehmen Katalysatoren-, Verstärker- und Koordinierungsfunktion. Die Arbeit zielt auch darauf ab, für die Auswahl des Hilfesystems/ Betreuung des Kindes/ Jugendlichen relevante anamnestische und diagnostische Daten zusammenzutragen/ zu ergänzen.

Praxisberatung:
Renate Eickmeier
Tel. 0 52 63 / 94 71 16
E-Mail:

 

 

Die Chronik des

Kinderdorfs Lipperland

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